Gut Vermieten - Besser Mieten

„Gute Beziehungen sind mehr als das halbe Leben!“ deshalb liegt es mir amHerzen, dass zwischen Vermieter und Mieter eine gute und harmonischeVerbindung entsteht. Dazu gehört, dass die gegenseitigen Interessenbeachtet und die persönlichen Belange wahrgenommen werden. Der Mietersollte sich des fremden Eigentums, der Vermieter jedoch auch derindividuellen Wohnbedürfnisse des Mieters bewusst sein. Beide Seiten gut zuvertreten, sowie die Lösung auftretender Probleme und störender Hindernissebereits im Vorfeld anzuregen sehe ich als meine Aufgabe an.

Sie kennen das vielleicht aus Ihrer bisherigen Erfahrung oder vomHörensagen:

  • Sie betreten ein Haus und haben sofort das Gefühl, hier fühle ich michwohl, hier würde ich am liebsten sofort einziehen. In einer anderen Wohnungbeschleicht Sie vom ersten Augenblick an ein ungutes Gefühl.
  • Sie haben einen zufriedenen Mieter, der seine Miete pünktlich bezahlt undsich bei Ihnen pudelwohl fühlt.

Anderswo nerven Probleme von Beginn an: Mieterwechsel, Mietrückstände,Spannungen und Reibereien.

Neben objektiven Gründen spielen bei einer guten Vermietung underfolgreichen Wohnungssuche vor allem Gefühle und Emotionen eine wichtigeRolle. Beide Ebenen beziehe ich in meine Arbeit mit ein. Ein Umzug bzw.Mieterwechsel ist immer mit großem Aufwand an Zeit, Geld und Nervenverbunden.

Bei einer erfolgreichen Vermietung bzw. Wohnungssuche spielt neben denrichtigen Kontakten vor allem das „Gewusst wie“, eine große Rolle. Ichkümmere mich dabei als wäre es meine eigene Angelegenheit.

 

„Ein Problem ist selten auf der Ebene zu lösen, auf der es in Erscheinung tritt.“ (Albert Einstein)

 

Das Bestellerprinzip ab dem 01.06.2015

„Wer die Dienste eines Maklers bestellt und beauftragt, der bezahlt diesenauch für seine Dienstleistung“ – so legte es der Gesetzgeber ab dem1.6.2015 fest. Folgende wichtigen Punkte sind dabei zu beachten:

1. Das Bestellerprinzip gilt ausschließlich bei der Vermietung vonWohnimmobilien.

Das Bestellerprinzip gilt ausschließlich bei der Vermietung von privatenWohnräumen. Das heißt, bei der Vermietung von Gewerberäumen sowie dem Verkauf von Immobilien bleibt alles wie bisher: DieRegelung der Maklervergütung wird den Marktteilnehmern individuell selbst überlassen. Hier kann der Vermieterbzw. der Verkäufer die Honorierung ganz oder teilweise übernehmen – aber auch der Mieter bzw. der Käufer kann dieProvision ganz oder teilweise tragen.

Festgelegt wird dies in einer individuellen schriftlichen Vereinbarung derParteien oder in der Ausschreibung.

2. Provisionsfreiheit für den Mietsuchenden

Der Mietsuchende bezahlt seit 1.6.2015 keine Provision an den Makler, wenndieser ihm ein Mietobjekt anbietet, dass er bereits in seinem Mietobjekt-Bestand führt. Dies gilt insbesondere fürObjekte, die per Aushang, Annonce, Expose´ oder im Internet veröffentlicht sind. Hier ist davon auszugehen, dass derMakler bereits vom Vermieter für die Vermietungstätigkeit honoriert wird.

3. Provisionspflicht für den Mietsuchenden

Der Mietsuchende bezahlt den Makler für seine Dienstleistung, wenn erdiesen schriftlich (per Brief oder E-Mail) mit der Suche nach einer für ihn geeigneten Wohnimmobilie beauftragt. Die üblicheVergütung für einen Suchauftrag beträgt wie bisher zwei Monatskaltmieten zzgl. 19% ges. MwSt. Fällig wird dieseVergütung allerdings nur, wenn es bezüglich eines gesuchten und dann angebotenen Mietobjektes auch zum Abschluss einesMietvertrages kommt. Das heißt: Der Mietinteressent bezahlt an den Makler bei einem Suchauftrag nur danneine Vergütung, wenn dieser für ihn erfolgreich tätig wird und es zu einem gültigen Mietvertragsabschlusskommt. Ebenso bezahlt der Vermieter den beauftragten Makler nur dann, wenn durch diesen mit einem Mietinteressentenein Mietvertragsabschluss zustande gekommen ist.

4. Vergütungshöhe an den Makler

Die übliche Vergütung für einen Suchauftrag beträgt wie in derVergangenheit zwei Monatskaltmieten zzgl. 19% ges.

MwSt. In Absprache beider Parteien ist auch eine geringere Vergütungmöglich.

5. Fälligkeit der Maklervergütung

Mit Abschluss und Unterschrift des Mietvertrages ist auch das vereinbarteMaklerhonorar zur Zahlung fällig. Diese wird per schriftlicher Rechnungübergeben und kann entweder in bar oder per Überweisung beglichen werden.

6. Ungültigkeit von sonstigen Zahlungsvereinbarungen

Sämtliche mündliche oder schriftliche Vereinbarungen, die eineZahlungspflicht ohne Suchauftrag auf den Mieter abwälzen, sind unwirksam. Dies gilt insbesondere für Vereinbarungen, dieerst bei einer Besichtigung eines Mietobjektes vorgelegt werden. Auch hohe Ablösebeträge fürEinrichtungsgegenstände zur Refinanzierung von Maklerkosten sind unzulässig.

Bergland Immobilien

Fotonachweis: "Schlüssel" by Margot-Kessler / pixelio.de